Sicher und langlebig
Hoch hinaus mit Edelstahl
Doppelwandige Edelstahlsysteme für Holz-, Gas oder Ölfeuerungen sind zu einem festen Bestandteil der Architekturplanung geworden.

Für die einzelnen Baureihen und verwendeten Tragrohrwerkstoffe finden Sie in den folgenden Tabellen Angaben zur Fundamentbemessung mit den Daten für:
Die Abkürzungen in den Tabellen bedeuten:
| d | Durchmesser des Tragrohres | in mm |
| Höhe | Bauhöhe über Fundament | in m |
| Fg | Vertikallast (inkl. Teilsicherheitsbeiwert γF=1,35) | in kN |
| Q | Horizontallast (inkl. Teilsicherheitsbeiwert γF=1,5) | in kN |
| M | Einspannmoment (inkl. Teilsicherheitsbeiwert γF=1,5) | in kNm |
| Breite | Breite bzw. Länge des quadratischen Stahlbetonfundamentes | in m |
| Tiefe | Fundamenttiefe | in mm |
Für Stahlschornsteine und Lüftungstürme mit einer Bauhöhe = 16 m und einem Höhe-Durchmesser-Verhältnis = 16 ist bei der statischen Berechnung kein Querschwingungsnachweis erforderlich. Für diese Stahlschornsteine oder Lüftungstürme sind die Werte in den Tabellen grau hinterlegt.
Die Schnittkräfte und Fundamentgrößen sind für Standorte in Windlastzone I ermittelt worden. Liegt der Bauort in Windlastzone II bzw. III sind die angegebenen Schnittgrößen um folgende Faktoren zu erhöhen:
| Windlastzone II | FII = 1,31 |
| Windlastzone III | FIII = 1,62 |
Die Abmessungen der Fundamente können für Standorte in den Windlastzonen II und III nur für eine gleichbleibende Fundamenttiefe abgeschätzt werden. Die Fundamentbreite ist um folgende Faktoren zu erhöhen:
| Windlastzone II | FII = 1,10 |
| Windlastzone III | FIII = 1,18 |
Ferner haben Einfluss auf die Größe des Fundamentes:
Ab einer Standorthöhe > 600 m über NN, sowie für die Inseln der Deutschen Bucht, sind die Belastungen und Fundamentgrößen im Werk nachzufragen.
Die maximalen Bauhöhen sind bei Standorten in den Windlastzonen II und III um folgende Faktoren zu reduzieren:
| Windlastzone II | FII = 0,89 |
| Windlastzone III | FIII = 0,82 |
Die angegebenen Werte gelten nur für einzeln stehende Stahlschornsteine und Lüftungstürme. Bei einer Reihenanordnung müssen die Horizontallasten und Momente um den Faktor 1,15 erhöht werden.
Die Schnittkräfte sind für rein statische Windlasten berechnet worden. Bestimmte Bauhöhen von Stahlschornsteinen und Lüftungstürmen deuten auf eine Anfälligkeit für windinduzierte Querschwingungen hin. Für diese Fälle wurde in der Berechnung ein Schwingungsdämpfer berücksichtigt.
Detaillierte Informationen und Daten zur Fundamentbemessung finden Sie im Datenblatt (PDF).